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Analyse:
Das
Perfekte Depot
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Geld ist nicht nur "scheu
wie ein Reh", wie eine alte Börsenweisheit
sagt. Geld ist vor allem ein Element, das
nicht geschaffen oder zerstört werden
kann. Es kann nur seine Form verändern:
So finden, wie wir wissen, selbst fallende
Börsenkurse ihre Nutznießer sei
es als Festgeld als Anlage in Schweizer
Franken, oder als Investition in Gold- oder
Rohstoffanlagen. Bestes Beispiel: In Zeiten
fallender Zinsen, sinkt die Rentabilität
von monetären Fonds, Schatzbrief- und
Rentenfonds, dafür steigt jedoch der
Wert von Bonds und festverzinslicher Fonds.
Bereits
vor den Attentaten vom 11. September standen
die Zeichen an den Börsen weltweit
auf Minus. Um so mehr scheinen sich die
Anleger nach dem Terror von New York und
Washington damit abgefunden zu haben, daß
kurzfristig keine Besserung zu erwarten
ist. Viele haben Zuflucht in Lohnkonten
gesucht oder warten einfach ab, in dem falschen
Glauben, daß jetzt ohnehin nichts
anderes machbar ist. Doch dem ist nicht
so. Ein Beispiel. Ein Anleger des - wie
wir ihn nennen - "ausgewogenen"
Typs, hat sein Kapital vor einem Jahr in
ein Portfolio angelegt, der sich zusammensetzt
aus langfristig festverzinslichen Fonds,
Immobilienfonds, strukturierter Schatzbrieffonds
sowie Value-Fonds mit variablem Zins. Dieser
hätte nicht nur kein Geld verloren,
sondern könnte sich jetzt über
eine Rentabilität von 6,8 Prozent für
den Zeitraum von zwölf Monaten freuen
(vgl. Tafel).
Natürlich
ist ein so perfekt abgestimmtes Portfolio
- wie wir es nennen das "Perfekte Depot"
- reine Utopie. Die Frage ist, ob ein Fonds-
oder Anlageberater technisch überhaupt
in der Lage ist, ein solches Portfolio zusammenzustellen.
Denn gerade in unsicheren Zeiten ist es
für den Anleger von entscheidender
Bedeutung, daß ihm sein Investmentberater
mit der größtmöglichen Vielfalt
an Informationen und Produkten versorgen
kann. Aus dieser Notwendigkeit heraus hat
sich das derzeit vielbesprochene Multifunktionale
Portfolio-Management auch für Fondsanlagen
entwickelt. "Multifunktional"
steht dabei für die maximale Auswahl
an Fondstypen, Expertisen und Produkten
aller Sektoren und Herkunftsländer.
Es
stellt sich natürlich die Frage, welches
Maß für diese Art des Portfolio-Managements
gelten soll? Schließlich ist das Angebot
groß und jede Fondsgesellschaft ist
zunächst bemüht, ihre eigenen
Produkte unterzubringen. Beispielweise wären,
in diesen für den Nahen Osten kriegerischen
Zeiten, die sichersten (und rentabelsten)
Anlageformen die monetäre Fonds in
Schweizer Franken, Fonds in Goldanlagen
sowie spezifische Rohstofffonds, die sich
auf Erdölprodukte konzentrieren. Derjenige,
der auf eine allgemeine sinkende Börsentendenz
spekulieren wollte, müßte einen
bidirektionalen Fonds mit Derivaten in Anspruch
nehmen, um sinkende Kurstendenzen kapitalisieren
zu können. Ein so vielfältiges
Angebot kann allerdings nur ein unabhängiger
Fondsberater abdecken, der nicht vertraglich
an einen bestimmten Fondsanbieter gebunden
ist.
Entscheidend
für die richtige Anlage in Krisenzeiten
ist es auch, die Investition zu finden,
die sich auch steuerlich den eigenen Gegebenheiten
optimal anpaßt. Selbst viele Anleger,
die sich für das richtige Portfolio
und die beste Beratung entscheiden konnten,
sehen sich beim Verkauf vor ein Hindernis
gestellt: die Steuerbelastung auf die generierten
Kursgewinne. Zwei Lösungsansätze
bieten sich an: die Bildung eines Mobiliarinvestitionsfonds
oder die Nutzung eines "Unit Linked".
Für
einen Mobiliarinvestitionsfonds sollte der
Anleger über ein großes Vermögen
verfügen. Andernfalls könnte er
kaum die Fondsstrategie mitbestimmen dürfen.
Als Kleinanleger bietet sich die Alternative
nicht an.
Die
Unit Linked haben diesen "Nachteil"
nicht und können selbst für große
Vermögen Vorteile aufweisen. Wer sein
Finanzvermögen als Unit Linked verwalten
will, sollte jedoch in jedem Fall ein Multifunktionales
Portfolio-Managament anwenden können.
Das heißt: Die Fonds, aus denen sich
das "Unit" zusammensetzt, sollten
von Fondsgesellschaften allererster Güte
stammen, die ihrerseits zu den Experten
in ihrem Feld gehören.
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Musterdepot für
eine mögliche Krisensituation in
den nächsten 12 Monaten |
|
Fondstyp
|
Name
|
Gewichtung |
|
Fonds
in französischen Franken
|
Parvest
Short Term CHF
|
25%
|
|
Schatzbrieffonds
|
BM
Tesoria Plus
|
15%
|
|
Rohstofffonds
in Gold
|
MST
Gold & Mining
|
40%
|
|
Rohstofffonds
in Erdöl
|
Parvest
World Recources
|
|
|
Bidirektionaler
Fonds
|
SCH
Long Short Europe
|
10%
|
Ausgewogenes
Depot |
|
Fondstyp
|
Name
|
Rentabilität
12 Mon.
|
|
|
Schatzbrieffonds
|
BM
Tesoria Plus
|
5,10%
|
15%
|
|
Festverzinslicher
Fonds langfristig
|
BBVA
DURACION
|
9,61%
|
20%
|
| |
DB
Invest LP
|
6,40%
|
15%
|
|
Immobilienfonds
|
BBVA
Propiedad
|
8,03%
|
8%
|
| |
BANIF
Fondo Inmobiliario
|
8,57%
|
7%
|
|
Fonds
Typ-Value
|
Bestiver
Internacional
|
2,50%
|
15%
|
|
|
Parvest
USA Small Caps
|
6,10%
|
15%
|
|
Bidirektionaler
Fonds
|
SCH
Long Short Europe
|
13,22%
|
5%
|
Aggressive
Strategie |
|
Fondstyp
|
Name
|
Rentabilität
12 Mon.
|
|
|
Schatzbrieffonds
|
BM
Tesoria Plus
|
5,10%
|
15%
|
|
Festverzinslicher
Fonds langfristig
|
BBVA
DURACION
|
9,61%
|
20%
|
|
Fonds
Typ-Value
|
Bestiver
Internacional
|
2,50%
|
15%
|
|
|
Parvest
USA Small Caps
|
6,10%
|
15%
|
|
Bidirektionaler
Fonds
|
SCH
Long Short Europe
|
13,22%
|
25%
|
|
Fonds
Bauwirtschaft
|
MS
SICAV US Real State B
|
4,76%
|
10%
|
|
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|
|
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